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Die Region Marken

Das adriatische Pendant zur Toskana

In den Marken findet man ganz Italien in einer Region wieder! Die Marken - das bedeutet: verträumte Landstriche mit malerischen Dörfern, historische Städte und endlos lange Sandstrände, kleine, versteckte Seebäder mit weniger spektakulären Stränden, lebhafte Zentren mit ausgiebigem Nachtleben und natürlich auch Touristenzentren mit Hotelanlagen wie Gabicce Mare, Pesaro, Senigallia und San Benedetto del Tronto.

Ein weiterer guter Grund, dieser Region mal einen Besuch abzustatten, ist die schmackhafte, ursprüngliche regionale Küche, tief verwurzelt in bäuerlichen Traditionen. So kommen vor allem einfache und geschmacksintensive Zutaten und Produkte auf den Tisch: Kaninchen, Wildschwein, Nüsse, Pilze, Wildkräuter und weißer Trüffel - die Königin unter den Pilzsorten.

Die Marken zählen zu den letzten ursprünglichen Regionen Italiens. Etliche Flusstäler durchziehen die Landschaften und haben sich teilweise in steilen Schluchten tief eingegraben. Kaum einer kennt diese zauberhafte Region, die sich, ähnlich wie ihre Schwesterregion Umbrien, neben der beliebten Toskana nicht verstecken muss. Die Küstengebiete sind zwar dicht besiedelt, jedoch findet man im hügeligen Hinterland noch viel unberührte Natur und eine sanfte Hügellandschaft mit Feldern, Weinbergen, Blumenwiesen und Wäldern. Unberührt und authentisch!

Einige Tipps und Spezialitäten der Region Marken

Wein

Unbedingt sollte man den nach Pfirsich -und Apfelaromen duftenden Weißwein des prämierten "Verdicchio die Castelli di Jesi" kosten; Degustation und Verkauf in der Enoteca Pubblica della Regione Marche in Jesi.

Trüffel

Die Zeit für den kostbaren weißen Trüffel ist zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember. Hier empfiehlt sich ein Besuch der Trüffelmesse, die in dieser Zeit in Acqualanga stattfindet.

Burgbesichtigung

Der Palazzo Viviani ist eine der romantischsten und schönsten Burgen Italiens an der Grenze der Marken zur Region Emilia Romagna. Gastronomisch gibt es hier zwei Möglichkeiten: die "Osteria dell'Accademia" mit Hausmannskost erstklassiger Qualität sowie das Restaurant des Palazzo Viviani mit eleganter Atmosphäre und gehobener Küche.

Musikfestivals

Im Sommer finden in den Marken diverse Festivals statt wie zum Beispiel das Rossini Festival in Pesaro im August oder in Senigallia das Summer Jamboree mit Musik aus den 40er und 50er Jahren.

"Festival dei brutti"

Dieses "Festival der Hässlichen" wird alljährlich vom sogenannten Club der Hässlichen im Dorf Piobiccio in der Provinz Pesaro veranstaltet, der zwischenzeitlich weltweit nahezu 20 000 Mitglieder zählt. Erstmals fand der Club 1879 Erwähnung, gelangte jedoch in den 1960er Jahren als Heiratsagentur zu neuer Blüte, durch den 128 schwer vermittelbare Junggesellinnen des Ortes an den Mann gebracht werden sollten. Jährlich pilgern am ersten Sonntag im September Mitglieder aus aller Welt nach Piobicco, um bei dem Festival ihren Präsidenten zu wählen und das Credo des Clubs zu feiern: "Schönheit ist Sklaverei, Hässlichkeit ist eine Tugend".

Shopping

In der Gegend um Ascoli und Macerata gibt es unzählige Outlet-Center. Besonders schöne und erstklassige Boutiquen findet man in der Stadt Pesaro.

Strände


Die Adriaküste der Marken erstreckt sich über ca. 180 km. Wenn man etwas erleben möchte und es gerne etwas lebhafter hat, kommt man in den touristischen Zentren wie Pesaro, Senigallia, Gabicce und San Benedetto del Tronto sicherlich auf seine Kosten.

Mag man es etwas beschaulicher gibt es da noch viele kleine Badeörtchen wie etwa die Orte Grottamare, Cupra Marittima, Pedaso, Porto Sant'Elpidio sowie die Gegend nördlich und südlich von Fano mit vielen freien Stränden. Oder auch der zwar schmale, aber selten überfüllte Strand in Recanati, wo besonders der nördliche Abschnitt zu empfehlen ist. In der Gegend von Civitanova empfiehlt sich der ruhige und lange Kieselstrand in Richtung Süden.

Für Menschen, die es abgeschieden und romantisch mögen, sind die kleinen Orte am Fuße des Monte Conero das richtige Ziel. Hier gibt es kleine Felsbuchten und weiße Kreideklippen - eine Besonderheit, die man an der Adriaküste von Triest im Norden bis zum Gargano, Italiens Stiefelsporn im Süden, fast nirgends findet. Am besten mietet man sich ein Boot und fährt zu einer der kleinen Buchten, die von Land aus gar nicht zu erreichen sind. Im Sommer verkehren auch regelmäßig Boote von Numana, Sirolo und Portovenere aus.

8.5.11 12:31
 


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