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Monte Argentario

Die Halbinsel Monte Argentario liegt an der südlichen Küste der Toskana in der Provinz Grosseto. Der Monte Argentario ist ein fast rundes Felsgebirge, dessen höchster Berg der Monte Telegrafo mit einer Höhe von 635 m ist. Der Name stammt wohl vom Begriff Argentarii ("Silber/Geld Besitzende", denn einst wurde Monte Argentario einer römischen Familie als Ausgleich für deren Darlehen an die römische Republik übereignet.

Geographie der Halbinsel

Die Halbinsel war noch in der Antike eine vollständig vom Mittelmeer umgebene Insel. Erst später bildeten sich durch den Schutt, Sand und Schlamm, den der Fluss Albegna anspülte, drei Landzungen zum Festland. Vom Festland erfolgt die Zufahrt zum Monte Argentario entweder von Albinia aus über die nördliche Landzunge (Tombolo di Giannella) oder über die mittlere, als Damm ausgebaute Landzunge von Orbetello. Die südlichste Nehrung, der Tombolo di Feniglia, ist mit dem PKW nicht befahrbar. Das Wasser innerhalb dieser drei Landzungen wird heute Golf von Orbetello genannt.

Die Halbinsel wird geprägt von zerklüfteten Felsen, dazwischen wachsen Pinien und die typische Macchia-Vegetation. Einige kleine Sandstrände liegen abgeschieden unterhalb der Steilküste und sind schwer zugänglich. Außerhalb der beiden Hauptorte Porto Ercole und Porto Santo Stefano ist die Landschaft des Monte Argentario sehr naturbelassen und ursprünglich. Dies ist einerseits den Umweltschützern zu verdanken, die Bauspekulationen im großen Stil verhindern konnten, andererseits sind große Gebiete der Halbinsel im Privatbesitz von reichen Industriellen (vorwiegend aus Italien) und internationaler Prominenz.

Traumhafte Ausblicke

Eine Panoramastraße führt um den Monte Argentario herum, jedoch kann man mit einem normalen PKW die Runde nicht ganz vollenden, da ein Teilstück nicht asphaltiert ist. So kann man von Porto Santo Stefano oder Porto Ercole aus ein Stück um den Berg herumfahren und die wunderbare Landschaft sowie die herrlichen Ausblicke auf die benachbarten Inseln Giannutri und Giglio genießen. Bei guter Sicht kann man auch die Inseln Elba und Montechristo und an besonders klaren Tagen sogar Korsika am Horizont erkennen. Lohnend ist auch eine Fahrt auf den Monte Telegrafo; von Osten führt eine Straße hinauf, auf der sich ständig neue Ausblicke eröffnen. Der Blick schweift über die Lagune von Orbetello bis hin nach Talamone in der Maremma.

Die Ortschaften am Monte Argentario

Porto Santo Stefano ist der größte Ort auf der Halbinsel Monte Argentario und liegt an deren Nordseite. Am Porto Vecchio liegen die Yachten der vermögenden Italiener, am Porto Nuovo werden täglich frische Fische verkauft.

Der Ort hat eine wechselvolle Geschichte und stand unter anderem unter spanischer, französischer und österreichischer Herrschaft. Von der spanischen Herrschaft zeugt heute noch die imposante Festung "Fortezza Spagnola", die besichtigt werden kann. Die schöne Altstadt im Borgo-Stil mit ihren Häusern in beige und rosa lädt zum Bummeln ein.

Porto Ercole ist geprägt von den vier eindrucksvollen Festungsanlagen Stella, Filippo, La Rocca und Santa Caterina, die im 16. Jahrhundert unter der spanischen Herrschaft erbaut wurden. Heute sind die Festungen in Privatbesitz und können nicht besichtigt werden. Die Altstadt von Porto Ercole weist ebenso wie die Altstadt in Porto Santo Stefano den Borgo-Stil auf und es sind sogar noch einige Torbögen aus dem Mittelalter erhalten. In der Kirche von Porto Ercole liegt der berühmte Barockmaler Caravaggio begraben, der am 18. Juli 1610 im Hospital des Ortes gestorben ist.

29.5.11 12:44


Sehnsucht nach Apulien

Gebirge, Wälder und das Meer sind hier auf wunderbare Weise vereint. Wenn wir an Apulien denken, sehen wir das helle Blau des Himmels, das glasklare Wasser des Meeres und das intensive Braun der Erde und die zitronengelbe und immer strahlende Sonne. Apulien hat bis zu 300 Sonnentage im Jahr!

Was in den 80er Jahren noch das Armenhaus Italiens mit diversen sozialen und politischen Problemen war, zählt heute zu den Vorzeigeregionen des Landes. Apulien, die Ferse des Stiefels, hat sich zu einer modernen und weltoffenen Region entwickelt.

Was die Naturwunder dieser Region betrifft, sind hier Gebirge, Wälder und das Meer auf wunderbare Weise vereint. Das Land hat landschaftliche und architektonische Höhepunkte zu bieten: sanfte Hügel mit ausgedehnten Olivenbaum-Plantagen, kleine Fischerorte, Strände mit kristallklarem Wasser, prunkvolle Barockstädte, romanische Kathedralen sowie die landestypischen, spitzkegeligen Rundbauten.

Beinem Besuch in Apulien sollte man auf jeden Fall kurz auf freier Strecke anhalten ( in der "campagna", ein paar Schritte durch die Felder gehen und den Geruch der Erde und Obstbäume einatmen. Im Frühjahr blüht die gesamte Vegetation und brilliert in den schillerndsten Farben.

Eine Region voller kulinarischer Genüsse

Wenige Regionen bieten eine so große Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten wie Apulien. Was Fisch und Fleisch oder die große Vielfalt an Obst und Gemüse angeht, die wunderbaren Weine und Liköre, das intensive Olivenöl - alle Gerichte sind ein echter Augenschmaus. "Vor allem sollte man hier die tollen Antipasti probieren. Man kann sich davon dreimal satt essen, ohne je das gleiche Stückchen probiert zu haben. Besonders an der apulischen Küche ist auch die unvergleichliche, bodenständige Hausmannskost mit intensiven Geschmäckern, die aus erstklassigen örtlichen Zutaten und Kräutern entstehen. Bei diesen Worten läuft sicherlich jedem das Wasser im Mund zusammen.

Genießen Sie das facettenreiche Apulien: die beeindruckende Landschaft, die reichhaltige Küche und ausdrucksstarke Weine, erleben Sie den Stolz der selbstbewussten Landsleute, die Kunst und Geschichte, den modernen Unternehmergeist und die altverwurzelte Kultur. Auch Eigenschaften wie Großzügigkeit, Offenheit, der Fürsorge für Familie und Freunde und vor allem Gastfreundlichkeit werden hier großgeschrieben. Fühlen Sie die ganz besondere Atmosphäre Apuliens auf der Terrasse ihrer Ferienwohnung in lauen Sommernächten und bei einem guten Glas Wein.

Ausgesuchte Tipps für Apulien

Adriaseite


Strand Capitolo

Ungefähr auf Höhe Fasano-Polignano. Hier findet man einen der schönsten Strände der Adriaseite, schön hinter Dünen gelegen.

VIP-Strände mit Abendangebot

Torre Coccaro Beach mit stilvoller Luxus-Lounge - der perfekte Platz für unbeschwerte Stunden am Meer. Genussvolle Tage im Schatten hauchzarter Leinentücher, die nackten Füße auf warmen Teakholz, Sommerabende, die an der Strandbar beginnen und nach einem köstlichem Fischmahl an der Sushibar tanzend am Strand enden.

Erleben und Ausgehen

Sehen und gesehen werden mit Erlebnisgarantie in der Gegend um Locorotondo, Cisternino und Ostuni. Hier finden im Sommer viele Events, Festivals und Live Konzerte statt. Die Discotheca Mavu Domusin  Cisternino ist sicherlich die beste Adresse für Nachtschwärmer (Ausgeh-Abende in Apulien sind Donnerstag und Freitag). Einen schönen Ort für einen kühlen Drink finden Sie auch in Cisternino, etwa die Bar Le Terrazze oder Il Barfood auf der Piazza.

Trendige Strandbars mit Livemusic

Leichte, karibische Atmosphäre an der Costa Merlata im Paragafo 25, sehr schön auch für den Aperitivo am Abend. Oder in Monticelli: Live Music und sehr beliebt bei den Einheimischen.

Restaurant-Tipps


L'Abbazia di San Lorenzo in Polignano: ein Teller Spaghetti mit Meeresfrüchten oder eine Frittura di Pesce (frittierter Meeresfisch) auf dem Heimweg vom Meer am späten Nachmittag, gute Qualität, wenig touristisch, gute Preise.

Miramare da Michele, direkt am kleinen Hafen von Santa Sabina, frischester Fisch.

Da Santudd in Locorotondo: alles hausgemacht, legères Ambiente, wenig touristisch, hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ristorante Grotta Palazzese in Polignano al Mare: Romantik pur. Man isst auf einem Felsplateau in einer Grotte, umgeben vom Meer. Qualität und Service unterschiedlich, relativ hochpreislich, aber der einmalige Ort entschädigt für alles.

Da Tuccino im Zentrum von Polignano al Mare: Gilt als bestes Fischrestaurant der Gegend, relativ hohe Preise. Einfaches Ambiente, kosten Sie den rohen Fisch, er ist fantastisch!

 
Ionische Seite


Strände

Die Strände dieses Küstenabschnitts zählen sicherlich zu den schönsten Italiens und stehen den Stränden Sardiniens in nichts nach. Die meisten von ihnen haben auch ein Abendangebot.

Le Maldive ("Die Malediven", der Name spricht Bände) an der südlichen Ionischen Küste zwischen Gallipoli und Santa Maria di Leuca: Geschützt hinter Dünen und eingerahmt von einem Wechselspiel aus Schilf und Akazien. Man kann Liegen und Sonnenschirme zu erschwinglichen Preisen mieten. Sicherlich der schönste Strand im Salento - ein paradiesisches Fleckchen Erde!

Baledido: eines der exklusivsten und auch teuersten Strandbäder. Verfügt über lediglich 26 exklusive palmenüberdachte Liegeplätze; die Gäste werden mit frischem Obst und Prosecco verwöhnt.

Punta Suina in der langgestreckten Bucht von Gallipoli (über einen Pinienwald erreichbar): Bei einem Aperitiv auf der Terrasse, untermalt von leichter Musik, können Sie das wunderbare Panorama genießen.

Samsara in der Baia Verde, ca. 2 km südlich von Gallipoli: Strand, Discothek und Restaurant. Die Baia Verde (Grüne Bucht) ist größtenteils von Pinien umgeben, bekannt für ihre feinen Sandstrände und kristallklares Wasser. An diesem 3 km langen Küstenabschnitt findet man auch andere schöne Strandbäder.

Goa in Porto Cesare: Es lohnt sich, den Weg auf sich zu nehmen. Feinster weißer Sand und kristallklares Wasser, karibische Atmosphäre, junges chices Publikum, brasilianische Musik, tropische Früchte. Tipp: "La Frisa ai ricci" - Speisen und Getränke werden auf einem Holztablett am Sonnenschirm serviert.

Shopping-Tipps in Apulien

Wo lässt es sich besser einkaufen als in "Bella Italia"?! Hier ein paar echte Insidertipps:


Wochenmarkt am Donnerstag in Brindisi

Dies ist der größte Markt der Region. Man findet wirklich alles (von Lebensmitteln bis zu Küchenutensilien, Schuhen, Kleidern usw.). Natürlich gibt es sehr viel Unbrauchbares, wenn man Geduld und Geschmack hat, kann man allerdings tolle Schnäppchen (etwa echte Designerkleider und Schuhe aus Restposten für ein paar Euro!)

Grandi Firme in Fasano

Das Geschäft sieht aus wie ein Atombunker: Es ist in einer Tiefgarage untergebracht und der Zugang führt über eine schmale, steile Treppe. Damen- und Herrenmode, Designerklamotten zu bezahlbaren Preisen (mind. 50% unter dem offiziellen Preis).

Outlet "Diffusione Tessile" (Vorstadt von Bari)

Alle Teile von der Gruppe MaxMara (Max & Co., Marella, Max Sport) ohne Etikett zum halben Preis.

Cutrifiano

Beste Designerschuhe zu Superpreisen. Ist absolut empfehlenswert. In diesem kleinen, unscheinbaren Ort gibt es mehrere Outlets, die Sie leicht von der Straße aus erkennen können.

17.5.11 10:40


Die Region Marken

Das adriatische Pendant zur Toskana

In den Marken findet man ganz Italien in einer Region wieder! Die Marken - das bedeutet: verträumte Landstriche mit malerischen Dörfern, historische Städte und endlos lange Sandstrände, kleine, versteckte Seebäder mit weniger spektakulären Stränden, lebhafte Zentren mit ausgiebigem Nachtleben und natürlich auch Touristenzentren mit Hotelanlagen wie Gabicce Mare, Pesaro, Senigallia und San Benedetto del Tronto.

Ein weiterer guter Grund, dieser Region mal einen Besuch abzustatten, ist die schmackhafte, ursprüngliche regionale Küche, tief verwurzelt in bäuerlichen Traditionen. So kommen vor allem einfache und geschmacksintensive Zutaten und Produkte auf den Tisch: Kaninchen, Wildschwein, Nüsse, Pilze, Wildkräuter und weißer Trüffel - die Königin unter den Pilzsorten.

Die Marken zählen zu den letzten ursprünglichen Regionen Italiens. Etliche Flusstäler durchziehen die Landschaften und haben sich teilweise in steilen Schluchten tief eingegraben. Kaum einer kennt diese zauberhafte Region, die sich, ähnlich wie ihre Schwesterregion Umbrien, neben der beliebten Toskana nicht verstecken muss. Die Küstengebiete sind zwar dicht besiedelt, jedoch findet man im hügeligen Hinterland noch viel unberührte Natur und eine sanfte Hügellandschaft mit Feldern, Weinbergen, Blumenwiesen und Wäldern. Unberührt und authentisch!

Einige Tipps und Spezialitäten der Region Marken

Wein

Unbedingt sollte man den nach Pfirsich -und Apfelaromen duftenden Weißwein des prämierten "Verdicchio die Castelli di Jesi" kosten; Degustation und Verkauf in der Enoteca Pubblica della Regione Marche in Jesi.

Trüffel

Die Zeit für den kostbaren weißen Trüffel ist zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember. Hier empfiehlt sich ein Besuch der Trüffelmesse, die in dieser Zeit in Acqualanga stattfindet.

Burgbesichtigung

Der Palazzo Viviani ist eine der romantischsten und schönsten Burgen Italiens an der Grenze der Marken zur Region Emilia Romagna. Gastronomisch gibt es hier zwei Möglichkeiten: die "Osteria dell'Accademia" mit Hausmannskost erstklassiger Qualität sowie das Restaurant des Palazzo Viviani mit eleganter Atmosphäre und gehobener Küche.

Musikfestivals

Im Sommer finden in den Marken diverse Festivals statt wie zum Beispiel das Rossini Festival in Pesaro im August oder in Senigallia das Summer Jamboree mit Musik aus den 40er und 50er Jahren.

"Festival dei brutti"

Dieses "Festival der Hässlichen" wird alljährlich vom sogenannten Club der Hässlichen im Dorf Piobiccio in der Provinz Pesaro veranstaltet, der zwischenzeitlich weltweit nahezu 20 000 Mitglieder zählt. Erstmals fand der Club 1879 Erwähnung, gelangte jedoch in den 1960er Jahren als Heiratsagentur zu neuer Blüte, durch den 128 schwer vermittelbare Junggesellinnen des Ortes an den Mann gebracht werden sollten. Jährlich pilgern am ersten Sonntag im September Mitglieder aus aller Welt nach Piobicco, um bei dem Festival ihren Präsidenten zu wählen und das Credo des Clubs zu feiern: "Schönheit ist Sklaverei, Hässlichkeit ist eine Tugend".

Shopping

In der Gegend um Ascoli und Macerata gibt es unzählige Outlet-Center. Besonders schöne und erstklassige Boutiquen findet man in der Stadt Pesaro.

Strände


Die Adriaküste der Marken erstreckt sich über ca. 180 km. Wenn man etwas erleben möchte und es gerne etwas lebhafter hat, kommt man in den touristischen Zentren wie Pesaro, Senigallia, Gabicce und San Benedetto del Tronto sicherlich auf seine Kosten.

Mag man es etwas beschaulicher gibt es da noch viele kleine Badeörtchen wie etwa die Orte Grottamare, Cupra Marittima, Pedaso, Porto Sant'Elpidio sowie die Gegend nördlich und südlich von Fano mit vielen freien Stränden. Oder auch der zwar schmale, aber selten überfüllte Strand in Recanati, wo besonders der nördliche Abschnitt zu empfehlen ist. In der Gegend von Civitanova empfiehlt sich der ruhige und lange Kieselstrand in Richtung Süden.

Für Menschen, die es abgeschieden und romantisch mögen, sind die kleinen Orte am Fuße des Monte Conero das richtige Ziel. Hier gibt es kleine Felsbuchten und weiße Kreideklippen - eine Besonderheit, die man an der Adriaküste von Triest im Norden bis zum Gargano, Italiens Stiefelsporn im Süden, fast nirgends findet. Am besten mietet man sich ein Boot und fährt zu einer der kleinen Buchten, die von Land aus gar nicht zu erreichen sind. Im Sommer verkehren auch regelmäßig Boote von Numana, Sirolo und Portovenere aus.

8.5.11 12:31


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