Wissenswertes aus Bella Italia

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/ciao-italien

Gratis bloggen bei
myblog.de





Le Pergole Torte

Eine einzigartige Erfolgsgeschichte

Der verstorbene Sergio Manetti war ein großer, ein ganz großer Vertreter der toskanischen Winzerszunft, der nicht nur aufgrund seiner Persönlichkeit in die Annalen der italienischen Weingeschichte eingehen wird, sondern eine Legende mit der Kreation eines der charakterreichsten Weine der Toskana geschaffen hat: "Le Pergole Torte".

Im Jahr 1967 erwarb Sergio Manetti ein unscheinbares Weingut bei Radda in Chianti namens Montevertine, ca. 40 ha groß, davon sind heute etwa 15 ha mit Weinreben bepflanzt. Ursprünglich sollte die Weinproduktion lediglich die eigenen Bedürfnisse an Wein stillen und so entstand ein bescheidener Weinberg von gerade mal 2 ha Größe.

Im Jahre 1971 wurde dann der erste Jahrgang des eigenen Weines produziert, der aber nicht als Chianti Classico abgefüllt werden durfte, da er nicht dem damaligen Chianti Classico-Disziplinar entsprach, welches eine Obergrenze an Anteilen von Sangiovese vorsah und die zusätzliche Verwendung weißer Traubensorten vorschrieb. Dabei hatte Sergio Manetti das Potenzial des Sangiovese als Basis für alterungsfähige, große Weine durchaus richtig eingeschätzt (damals sprach noch kaum jemand vom Brunello di Montalcino).

So entstand der Pergole Torte, der bis dahin als einfacher "Vino da Tavola" verkauft wurde, und seither unter der Kategorie IGT (Indicazione Geografica Tipica) läuft - ebenfalls eine Allerweltsbezeichnung, die der Größe und Wichtigkeit des Weines nicht gerecht wird. Vinifiziert wird der "Pergole Torte" zunächst in Behältern aus Zement, bevor er für ca. 12 Monate in slawonischer Eiche und danach weitere sechs Monate in neuen Fässern aus französischem Eichenholz verschwindet. Die Jahrgänge 1984, 1989, 1991, 1992 und 2005 wurden nicht produziert.

12.12.11 11:27


Die Versilia

Allgemeine Informationen zur Region

Die Versilia ist eine Küstenlandschaft im Nordwesten der Toskana zwischen den Mittelmeerstränden und den Apuanischen Alpen. Die Versiliaküste ist eine kilometerlange Aneinanderreihung feinster Sandstrände vor der wunderbaren Kulisse der toskanischen Landschaft. Früher wurde diese Gegend stark durch Sümpfe geprägt und war nur wenig besiedelt, nach Drainage und Trockenlegung im 19. Jahrhundert entstanden eine Vielzahl an Seebädern mit den typischen mondänen Villen und Bauten jener Zeit.

Die Versilia umfasst die Gemeinden Pietrasanta, Forte dei Marmi, Seravezza und Stazzema, Massa, Montignoso, Viareggo und Camaiore. Die nicht direkt am Meer liegenden Gemeinden Seravezza und Stazzema werden im Allgemeinen als "Alta Versilia" bezeichnet.

Im Hinterland der Küste steigt die Landschaft langsam an bis zum Fuße der naheliegenden Apuanischen Alpen. Hier war früher Landwirtschaft vorherrschend mit Olivenbaum-Hainen und Weinanbau, heute jedoch gewinnen auch hier die touristischen Einflüsse an Bedeutung und das Angebot an Ferienwohnungen nimmt deutlich zu.

Eine traditionelle Urlaubsregion

Die Versiliaküste mit ihren Seebädern wird im Gegensatz zu den meisten anderen Küsteregionen Norditaliens nicht überwiegend von ausländischen Urlaubern geprägt, sondern ist auch eine traditionelle Urlaubsregion zahlreicher Italiener. Als Reiseziel besonders interessant wird die Versilia nicht nur aufgrund des warmen Klimas, der sonnendurchfluteten Strände, der Pinienwälder an der Küste, den schönen Seebädern und den sanft aufsteigenden Hügel, sondern auch durch die Nähe zu den Apuanischen Alpen und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Toskana.

Zwei unterschiedliche Bereiche stehen sich in der Versilia gegenüber: einerseits die vom Trubel des internationalen Tourismus geprägte Küste, andererseits die Ruhe des ländlichen und an historischen Bauten reichen Hinterlandes.

Wirtschaftssektoren

Der Abbau von Marmor und Metallen sowie deren Verarbeitung spielten seit jeher eine wichtige Rolle in diesem Teil der Toskana. Der Bergbau und die verarbeitende Industrie, speziell die Eisenindustrie, schafften in früheren Zeiten die Basis des wirtschaftlichen Wohlstandes der Region. Auch heute noch lebt diese Tradition weiter, etwa in den zahlreichen Kunstgießereien und Bildhauer-Werkstätten.

Der Marmor ist bereits seit dem 16. Jahrhundert die Quelle des Wohlstandes in diesem Gebiet der Apuanischen Alpen und hat zu einer bedeutenden Entwicklung des Kunsthandwerks geführt. Unter anderem in der Ortschaft Pietrasanta kann man heute noch beobachten, wie der weiße Marmor mit traditionellen und modernen Instrumenten bearbeitet wird.

Weitere typische Erzeugnisse der Versilia entstammen seit jeher der lokalen Landwirtschaft - es werden vor allem Olivenöl, Honig, Obst und Gemüse aus biologischer Erzeugung, sowie Kräuter und Gewürze in kleinen Familienbetrieben produziert.


Die Wirtschaft an der Küste wird schon immer durch die Häfen und die Fischindustrie bestimmt, deren Bedeutung jedoch zunehmend schwindet. Der Tourismussektor mit seinen Dienstleistungen, Unterhaltungsangeboten und vielfältigen Übernachtungsmöglichkeiten hat hier doch überhand genommen.

Veranstaltungen

Die größeren Städte der Versilia wie Forte dei Marmi, Pietrasanta und Viareggio sind nur einige der wunderschönen Ortschaften an der Küste, welche zahlreiche kulturelle Angebote vorweisen können. Strandfeste, Tanzabende, Konzerte, traditionelle Feste wie der Karneval von Viareggio, Volksfeste und Ausstellungen - hier genießt man eine reiche Palette an Veranstaltungen, die jede Saison unterschiedlich gestaltet werden.

Im Sommer füllen sich die Diskotheken und die Trendlokale der Küste mit Touristen, aber auch im Winter wird in den Hauptorten etwas geboten. Das glamouröse Nachtleben in den mondänen Strandbädern der Versilia zieht auch viele einheimische Besucher aus allen Regionen Italiens an.

Freizeitmöglichkeiten

Auch in punkto Sport und Freizeitaktivitäten bietet die Versilia einiges: Angebote für Sportarten wie Skaten, Rollschuhfahren, Reiten, Fussballspielen, Schwimmen, Segeln und Fischen sind zahlreich vorhanden.

Die Landschaft bietet sich auch für Wanderungen oder Exkursionen per Fahrrad auf ausgewiesenen Pfaden und Radwegen oder Mountainbike-Strecken an. Die Wege sind im Allgemeinen gut beschildert und es stehen ausreichend Rastplätze zur Verfügung. Die Versilia bietet sich aufgrund ihrer geographischen Gegebenheiten zum Radfahren geradezu an - Meer, flache Küstenstreifen und Berge sind hier nicht weit voneinander entfernt.

18.11.11 11:38


Die Colline Metallifere

Der Name der Region Colline Metallifere ließe sich wörtlich mit "Metall tragende Hügel" übersetzen, man bezeichnet sie auch als das Erzgebirge der Toskana. Der Gebirgszug zieht sich durch die mittlere und südliche Toskana und ist reich an Bodenschätzen. Über die genaue geografische Eingrenzung des Gebietes gibt es zwei Auffassungen: Im engeren Sinne werden die Colline Metallifere von den Orten Cecina im Westen, Siena im Osten und Massa Marittima im Süden begrenzt; im weiteren Sinne werden auch die Hügel südlich von Massa Marittima bis hin nach Grosseto mit in die Region einbezogen. Teilweise wird auch das geothermisch sehr aktive Tal des Flusses Cecina im Norden der Colline Metallifere noch zu dieser Region gezählt.

Geschichte

Schon die Etrusker sollen Quellen zufolge in den Hügeln Kupfer, Eisenerz und Silber abgebaut haben. Ganz im Norden, südlich von Volterra, wurde auch Alabaster abgebaut. Im Mittelalter war Massa Marittima das Zentrum des Erzbergbaus, in dieser Freien Stadtrepublik wurde im Jahr 1225 der erste Bergbaukodex weltweit aufgestellt. Im späten Mittelalter kam der Bergbau jedoch zum Stillstand, da die Maremma zunehmend versumpfte und die Malaria in die Region Einzug hielt. So dezimierte diese tückische Krankheit die Bevölkerung von Massa Marittima von 10.000 auf ca. 500 Einwohner.

Erst im 19. Jahrhundert konnte durch groß angelegte Entwässerungsmaßnahmen der Sumpf und somit die Malaria eingedämmt werden; der Bergbau wurde wieder aufgenommen und war dann bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts die wichtigste Einnahmequelle der Region. Danach wurde der Bergbau bis auf weiteres eingestellt, da Rohstoffimporte aus Asien, Afrika und Südamerika preisgünstiger waren. Die wirtschaftlichen Ausfälle aus dem Wegfall des Bergbaus wurden zunehmend durch den neuen Wirtschaftszweig des Tourismus ersetzt.

Tourismus

Da in den Zeiten des Bergbaus kaum Interesse für die natürliche Flora und Fauna in der Region bestand, konnte sich diese abseits der Bergwerke nahezu ungestört entwickeln. So gibt es in den Colline Metallifere noch große, intakte Kastanien- und Eichenwälder in den höheren Lagen - eher eine Seltenheit in Mittelitalien.

Steineichen, Ginster und mediterrane Macchia prägen die tieferen Lagen des Gebirgszugs. Die Wälder sind Lebensraum für viele Tierarten wie zum Beispiel Dachs, Stachelschwein und Wildschwein. Sanfter Tourismus im Einklang mit der Natur wird in der Region groß geschrieben, so gibt es viele Agriturismo-Betriebe, die Urlauber aufnehmen. Besonders Reiter und Wanderer schätzen die ursprüngliche Natur.

Das italienische Umweltministerium schuf Anfang des Jahres 2002 den Nationalpark "Parco Tecnologico ed archeologico delle Colline Metallifere", der die Bedeutung des Bergbaus in der Region für die Nachwelt dokumentieren soll. Verlassene Stollen wurden mit Informationstafeln versehen, in einem Pyrit-Bergwerk wurde ein Museum eingerichtet.

Auch in der ehemaligen Bergarbeiterstadt Massa Marittima ist heute der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle. Die Stadt wird durch drei Stadtteile gegliedert: das "Borgo", ursprünglich Quartier der Handwerker, die historische Altstadt "Città Vecchia" und die Neustadt "Città Nuova", eine Wohnsiedlung der ehemaligen Bergarbeiter.

Im Zentrum der schönen mittelalterlichen Altstadt liegt die Piazza Garibaldi, umgeben vom Dom und mehreren Palazzi. Die Neustadt wird von einer imposanten Festung geprägt, die von den Sienesen zur Befestigung der Stadt erbaut wurde. Der bereits vorhandene massive Wehrturm "Torre del Candeliere" wurde durch einen riesigen gotischen Bogen mit den neuen Festungsanlagen verbunden. Der Turm ist begehbar und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung.

24.10.11 10:37


Zwei Toskaner unter den einflussreichsten Persönlichkeiten der Weinwelt 2011

Der "Decanter" ist eine britische Weinzeitschrift und, neben dem amerikanischen "Wine Spectator" das wohl renommierteste und bekannteste internationale Weinmagazin. Jedes Jahr veröffentlicht die Redaktion eine Liste mit 50 Namen von Persönlichkeiten, welche die globalen Geschicke der Weinwirtschaft bestimmen oder zumindest stark beeinflussen.

Auf dieser so genannten "Power List Top 50" finden sich nicht nur Weinproduzenten und Önologen, sondern auch Journalisten und weitere "Opinion Leaders". Auf der eben erschienenen Liste für das Jahr 2011 finden sich auch zwei italienische Namen, beide zufälligerweise aus der Toskana. Für wenig Überraschung sorgt die Nennung des omnipräsenten Marchese Piero Antinori, der wohl weltweit bekannteste italienische Winzer.

Ein "New Entry" hingegen ist Lorenzo Bencistà Falorni, der Mann, der im Jahr 2002 ein Weinausschank-System namens "Enomatic" erfunden und patentiert hat. Die fortschrittliche Technik der "Enomatic" ermöglicht es, eine Weinflasche nach deren Öffnung und nicht erfolgtem vollständigen Verzehr wieder hermetisch zu verschließen. Nach Herstellerangaben soll ein dieser Prozedur unterzogener Wein bis zu 4 Wochen lang seine sensorische Charakteristik behalten.

Der Hintergrund: Nachdem eine Weinflasche geöffnet wurde, tritt die Flüssigkeit in Kontakt mit Sauerstoff, die Folge ist, das sich innerhalb weniger Stunden der Charakter des Weines stark verändert und dieser nach wenigen Tagen vollkommen oxidiert und ungenießbar wird. Da bietet ein solches Gerät natürlich völlig neue Möglichkeiten!

Ein besonders edler Wein der Luxusklasse kann so über mehrere Tage hinweg genossen werden. Gerade Gastronomen haben jetzt die Möglichkeit, auch hochwertige Weine glasweise auszuschenken, ohne Angst haben zu müssen, die teure Restflüssigkeit wegschütten zu müssen. Und auch die Gäste eines Restaurants können beruhigt ein Glas "Brunello di Montalcino" bestellen - sollten sie eine "Enomatic" erblicken, können sie sich sicher sein, ein gut temperiertes, unverfälschtes Produkt zu erhalten.

"Weniger zu trinken, dafür aber das Augenmerk auf Qualität und Persönlichkeit eines Weines zu richten - das ist die Weinkultur, welche die Enomatic lebt", so der Originalton von Lorenzo Bencistà Falorni. Dieser zeigt sich ob seiner Nennung in der "Decanter"-Liste sehr überrascht, fühlt sich jedoch gleichzeitig geehrt.

Immerhin hat seine Firma inzwischen ein Vertriebsnetz in über 70 Ländern aufgebaut. Die Enomatic gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, gemeinsam ist allen Modellen das moderne, hochwertige Design mit poliertem Edelstahl. Lediglich der Preis wird wohl verhindern, dass die "Enomatic" in größerem Stil in private Haushalte einzieht: bereits das Basis-Modell kostet mehrere Tausend Euro...

6.9.11 14:51


Isola di Marettimo

Ein Modezar verwirklichte seinen Inseltraum Ganz im Westen von Sizilien, der Stadt Trapani vorgelagert, liegen die Ägadischen Inseln, reizvolle kleine Schmuckstücke abseits des Massentourismus. Und am weitesten vom sizilianischen Festland entfernt liegt die Insel Marettimo. Man erreicht Marettimo mit dem Schnellboot von Trapani kommend in etwa 90 Minuten. Die Insel ist knapp 8 Kilometer lang und etwa 3 Kilometer breit. 

Marettimo Residence

Auf diesem Inselchen erwartet den Besucher ein Feriendomizil, das mindestens so charmant und eigenwillig ist wie das Eiland selbst - was an seinem Eigentümer liegen könnte. Die "Marettimo Residence" ist nämlich das Werk von Fausto Gobbo. Einem Mann, den man einfach kennenlernen muss. Er ist ein echtes Original: kreativ, lebensfroh und authentisch.

Fausto Gobbo begann seine Karriere im London der 60er Jahre, wo er in der quirligen Carnaby Street Modetrends aufspürte. Zurück in seiner Heimat Bologna entwickelte er daraus seine eigenen Kreationen und gründete zwei weltbekannte und exklusive Modelabels, die zum Inbegriff der "Italian Fashion" wurden. Nach 30 erfolgreichen Jahren verabschiedete sich Fausto von der hektischen Modewelt und verkaufte seine Unternehmen.

Im Jahre 1995 machte er bei einem Ausflug die Bekanntschaft mit der Insel Marettimo - und das idyllische Kleinod ließ ihn nicht mehr los. Also baute er 1998 die "Marettimo Residence", wo er seither glücklich lebt und mit unvergleichlicher Herzlichkeit seine Gäste betreut. Seine Ferienanlage auf Marettimo bezaubert mit ihrem besonderen Charme. In ungezwungener Atmosphäre findet man hier seinen ganz eigenen Rhythmus von sportlichen Aktivitäten, Genießen, Entdecken und Entspannen. Da es auf der Insel kaum Autos gibt, kann man hier am Tage und in der Nacht die himmlische Ruhe genießen.

Die Wohnungen sind geschmackvoll eingerichtet und haben jede ihre eigene Terrasse oder ihren eigenen Balkon. Natürlich lässt es sich nicht nur im Meer, sondern auch im Swimming-Pool und in den zwei Whirlpools der Ferienanlage herrlich baden - das kühle Nass sorgt für eine erfrischende Abkühlung. Diesen Traumurlaub sollten sich anspruchsvolle Urlaubsgäste keinesfalls entgehen lassen.

Leben und genießen auf Italienisch

Auch kulinarisch hat der kleine Ort Marettimo einiges zu bieten: Er ist bekannt für seine Langusten-Fanggründe - deshalb sollte man unbedingt die außergewöhnlich gute Langustensuppe versuchen, die in den kleinen Lokalen vor Ort zubereitet wird. Das Zentrum der kleinen Insel bildet die Piazza Umberto, an der sich auch die einzigen Lokale der Insel befinden. Diese sind der allabendliche Treffpunkt von Touristen und Einheimischen, die zusammen bei einem guten Glas Wein den Sonnenuntergang genießen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Besonders empfehlenswert ist auch "Tatas Bar" auf der winzigen Piazza. Die Bar ist nach ihrer Besitzerin benannt und man erkennt sie gleich an den bunten Stühlen. Am besten bestellt man eine Flasche Inzolia, ein frischer, sizilianischer Weißwein, und lässt sich die Antipasti von Enzo vom gegenüberliegenden Laden, der "Pescheria La Torre", bringen. In der "Trattoria Hiera" kann es sogar passieren, dass dem Gast Wildschweinbraten angeboten wird. Hierüber braucht man sich nicht zu wundern, denn auf der bergigen Insel Marettimo gibt es tatsächlich die sizilianischen Schwarzkittel; sie leben in den Wäldern unterhalb des 700 Meter hohen Berges Monte Falcone.

Während des Aufenthaltes auf dieser idyllischen Insel sollte man unbedingt eine Bootsrundfahrt unternehmen. Vom Boot aus lassen sich auch ideal die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Insel erkunden: aus dem Meer ragende Felsenriffe, malerisch bewachsene Bäume und unzählige romantische Meeresgrotten. Zu den sehenswertesten Grotten gehört die "Grotta Perciata". Für eine Bootsfahrt kann man sich auch gleich an Fausto wenden, denn er besitzt ein Fischerboot, mit dem er paradiesisch einsame Strände anfährt, die zum Schnorcheln, Tauchen oder einfach nur zum Sonnenbaden einladen.

4.8.11 10:47


Montaione

Das kleine Städtchen Montaione liegt in der Region Toskana etwa im Zentrum des Dreiecks der Städte Pisa-Siena-Florenz: Für Ausflüge in diese kulturell sehr interessanten Städte ist die Lage also ideal. Der Ort befindet sich auf einem Hügel und bietet einen schönen, weiten Ausblick auf die typisch toskanische, hügelige Umgebung mit ihren Weinbergen, Olivenhainen und Waldgebieten. Vor allem der Panoramablick vom öffentlichen Aussichtsbalkon an der Piazza Cavour Richtung Arno-Tal und Apuanische Alpen ist beeindruckend.

Das Ortszentrum erstreckt sich entlang von 3 parallelen Straßen, in der Mitte liegt die Piazza della Repubblica. An der Piazza befindet sich die Kirche San Regolo aus dem 12. Jahrhundert, im Inneren kann man das kostbare Gemälde "Madonna mit dem Kinde" aus dem 13. Jahrhundert bewundern. Sehenswert ist auch der Prätorenpalast aus dem 14. Jahrhundert, der mit zahlreichen Wappen aus Stein und Keramik geschmückt ist - die Wappen stellen ehemalige Stadtvogte und Bürgermeister dar.

An der Straße nach Gambassi Terme kann man die Überreste einer römischen Zisterne aus dem 2. Jahrhundert besichtigen. Das 3 m breite und 27 m lange Becken ist in drei Teile untergliedert und fasste einst 400 Kubikmeter Wasser, welches aus den Quellen in Poggio all'Aglione stammte.

Zur Freizeitgestaltung gibt es in Montaione viele Möglichkeiten. Wenn man nicht gerade einen Ausflug zu den berühmten Sehenswürdigkeiten der Toskana unternimmt, kann man rund um Montaione wandern, mountainbiken oder reiten. Eine Wanderkarte bekommt man in den Zeitschriftengeschäften oder der Tourist Information im Ort, es gibt mehrere gut ausgeschilderte Trekking-Routen und Reitpfade.

Des Weiteren gibt es einige öffentliche Tennisplätze, einer davon ist auch überdacht. Im etwa 9 km entfernten Ort Castelfalfi gibt es einen schönen Golfplatz, der einen 18-Loch- und einen 9-Loch-Kurs sowie eine Übungsanlage umfasst.

9.7.11 09:29


Spitzen-Urlaub in der Toskana bei Roberta Lassi

Carla Brunis Dessous-Spezialistin vermietet Ferienhäuser in der Toskana

Wer einen Urlaub beim Ort Montaione in der Toskana verbringen möchte und sich auf dem Feriengut "Il Torrino" oder in der Villa "Lionella" niederlässt, hat sich im wahrsten Sinne des Wortes einen "Spitzen"-Platz ausgesucht. Die Besitzerin der Feriendomizile, Designerin Roberta Lassi, lässt für viele Prominente Träume aus Seide wahr werden. Und nebenbei bietet die Italienerin in ihren Ferienhäusern den Gästen ein charmantes Ambiente, Herzlichkeit sowie hochwertige Ausstattung aus der eigenen "Lionella"-Manufaktur.

Stoffe, Farben und formvollendetes Design – dafür steht Roberta Lassi. Das wissen nicht nur arabische Prinzessinnen oder Frankreichs First Lady, Carla Bruni. Kunden aus der ganzen Welt setzen seit Beginn von Roberta's Tätigkeit auf ihr unverkennbares Gefühl, wenn es um die Kreation hochwertiger Dessous geht.

Wenn die quirlige, lebensfrohe Italienerin nicht gerade in Paris auf dem Salon International de la Lingerie ist, kümmert sie sich um ihre zwei Landgüter, die sie gemeinsam mit ihrem Mann führt. Das Feriengut "Il Torrino" beim kleinen Örtchen Montaine ist ein historisches Anwesen aus dem 14. Jahrhundert.

Die Harmonie der Idylle, das reiche Grün des südlichen Landes, die völlige Ruhe und der weite Blick in die Hügellandschaft der Toskana verführen zum Träumen. Die gepflegte Anlage des Gartens schließt die Landschaft der Toskana ein und formt sie mit der Umgebung zu einem Kunstwerk. In liebe- und mühevoller Kleinarbeit wurde das Landgut mit heimischen Handwerkern kernsaniert und komfortable, zeitgemäße Ferienhäuser und Ferienwohnungen realisiert.

Das familienfreundliche Ferienhaus "Villa Lionella", ebenfalls ein Landgut, ist ein echter Geheimtipp für Liebhaber von viel Privatsphäre. Die ausgesprochen schöne Innenausstattung, unter anderem mit Kissen, Decken und Bettwäsche aus der "Lionella"-Manufaktur sind Balsam für die Seele und Vergnügen für die Sinne.

Die "Villa Lionella" entstand in geringer Entfernung zum Agriturismo in herrlicher Panoramalage als Alternative für diejenigen Gäste, welche sich einen exklusiven, anspruchsvollen Urlaub wünschen. Der Außenbereich der Villa bietet einen großen, privaten Swimming-Pool, eine schöne Gartenanlage, eine Außenküche sowie mehrere Terrassen und Sitzgelegenheiten.

Wer Roberta Lassi persönlich kennenlernen möchte, muss schon ein wenig Glück haben. Aber in einem ihrer Ferienhäuser, auf "Il Torrino" oder in der "Villa Lionella", ist man ihr auf jeden Fall schon ein ganzes Stückchen näher…

17.6.11 08:13


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung